Schritt-für-Schritt-Anleitung
Diese Anleitung führt Sie vom ersten Login bis zur fertigen Gebührennote. Klicken Sie auf einen Abschnitt, um die Details auszuklappen.
1 Konto anlegen
Verwenden Sie bitte echte Daten — wir brauchen sie für die Bestellbestätigung und spätere Rechnungsstellung, sobald Sie eine Lizenz buchen. Fake-Accounts werden nicht toleriert.
Wenn Sie als Gerichtsdolmetscher:in tätig sind, registrieren Sie sich am besten mit jener E-Mail-Adresse, mit der wir Sie auch öffentlich erkennen können — etwa Ihre im Justizonline-Verzeichnis eingetragene Adresse.
Alle Neuanmeldungen werden manuell überprüft. Sie erhalten eine E-Mail, sobald Ihr Konto freigeschaltet ist.
2 Stammdaten im Konto ausfüllen
Nach dem ersten Login öffnen Sie oben rechts „Konto". Die Daten in diesem Bereich dienen ausschließlich der Kommunikation zwischen uns und Ihnen — also für unsere Bestellbestätigungen und Rechnungen an Sie, Mahnungen und Support-Anfragen.
Persönliche Angaben
- Name, Adresse, Telefon — Ihre Kontaktdaten als unser:e Vertragspartner:in. Auf diese Daten beziehen sich unsere Bestellbestätigungen und Rechnungen an Sie.
- E-Mail — wird hier nur angezeigt; Änderungen erfordern eine erneute Bestätigung.
Passwort
- Hier können Sie jederzeit Ihr Passwort ändern. Das alte Passwort wird zur Bestätigung verlangt.
3 Tool → Einstellungen: Daten für die Gebührennote
Wechseln Sie zum Tool und öffnen Sie den Reiter „Einstellungen". Hier hinterlegen Sie die Daten, die auf jeder erzeugten Gebührennote erscheinen — Briefkopf, Bankverbindung, USt-Status, Tarife. Die Werte werden für alle künftigen Noten automatisch eingetragen, bis Sie sie ändern.
Briefkopf
- Name, Adresse, Telefon, Homepage — erscheinen oben auf der Gebührennote als Absender. Diese können sich von Ihren Konto-Daten unterscheiden (z.B. Firmenname statt Privatname).
Steuerliche Angaben
- UID-Nummer — wenn Sie umsatzsteuerpflichtig sind. Mit eingetragener UID wird automatisch die 20 % USt auf jeder Gebührennote ausgewiesen.
- Häkchen „Umsatzsteuerpflichtig" — nur aktiv wenn Sie eine UID haben. Ohne Häkchen wird keine USt berechnet (Kleinunternehmer:innen-Regelung).
Bankverbindung
- IBAN / BIC — werden unten auf der Gebührennote als Zahlungsinformation gedruckt, damit das Gericht den Betrag direkt überweisen kann.
Arbeitssprachen
- Sprachen — Ihre Arbeitssprachen erscheinen im Auswahl-Dropdown bei jeder neuen Note. Tippen Sie eine Sprache ein und drücken Enter; mit × wieder entfernen.
Voreinstellungen
- Bevorzugtes Bundesland — Gerichte aus diesem Bundesland erscheinen in der Auswahlliste zuerst.
- Tarif schriftlich (€ pro Zeile) — Standardpreis für schriftliche Übersetzungen. 1 Zeile = 55 Zeichen inkl. Leerzeichen. Vorbelegt mit € 1,50.
4 Gerichte einrichten und Strecken speichern
Wechseln Sie zum Tool. Öffnen Sie dort den Reiter „Einstellungen". Hier hinterlegen Sie pro Gericht die Distanzen ab Ihrer Kanzlei — diese Werte fließen automatisch in die Reisekosten-Berechnung ein.
So gehen Sie vor
- Suchen Sie das gewünschte Gericht in der Liste (oder filtern nach Bundesland).
- Distanz und Fahrzeit automatisch ermitteln: Klicken Sie auf das Routen-Symbol ganz rechts neben dem Gericht. Das System ermittelt km und Minuten automatisch über OpenStreetMap, basierend auf Ihrer im Tool-Profil hinterlegten Adresse.
-
Oder von Hand eintragen — falls Sie eigene
Werte verwenden möchten:
- km — einfache Wegstrecke in Kilometern.
- Min — durchschnittliche Fahrzeit in Minuten (für Zeitversäumnis-Berechnung).
- Optional: Häkchen „Favorit" setzen — Lieblings-Gerichte erscheinen bei der Note-Erstellung ganz oben.
- Klicken Sie auf „Speichern".
5 Gebührennote erstellen
Im Tool auf den Reiter „Gebührennote" wechseln. Hier füllen Sie die fall-spezifischen Daten aus.
Pflicht-Felder (müssen ausgefüllt sein)
- Datum + Uhrzeit der Verhandlung — beeinflusst Wochenend-/Feiertags-Zuschläge.
- Gericht — aus Ihrer Liste wählen (siehe Schritt 3). Sobald gewählt, werden Strecke und Fahrzeit automatisch eingetragen.
- Aktenzeichen — z.B. „123 C 456/24x". Erscheint im Briefkopf der Note.
- Sprache(n) — aus Ihrer Sprachliste (siehe Schritt 2).
- Mindestens eine Position — z.B. Mündliche Übersetzung, Wartezeit, Reisekosten.
Variable Felder (können angepasst werden)
- Reisekosten (km) — vorausgefüllt aus den Einstellungen. Anpassbar pro Note (z.B. öffentliche Verkehrsmittel statt Auto).
- Zeitversäumnis — Fahrzeit hin und zurück. Vorausgefüllt aus Einstellungen.
- Wartezeit — Zeit zwischen geplantem Beginn und tatsächlichem Aufruf. Manuell eintragen.
- Übersetzungs-Dauer — wie lange die mündliche Übersetzung tatsächlich dauerte (in halben Stunden).
- Schriftliche Zeilen — falls schriftliche Übersetzung Teil des Auftrags war. Tarif aus Konto-Einstellungen.
- Gebührennote-Nr. — Ihre eigene laufende Nummer. Erscheint im Briefkopf.
Vorschau und Export
Rechts sehen Sie eine Live-Vorschau, die sich bei jeder Eingabe sofort aktualisiert. Wenn alles passt:
- Excel herunterladen — bearbeitbare Datei zum Versenden.
- PDF / Druck — direkt drucken oder als PDF speichern (über die Browser-Druckfunktion).
Schriftliche Gebührennote
Für schriftliche Übersetzungen (Tarif nach § 54 GebAG) wählen Sie im Tool oben „Schriftlich". Das System rechnet automatisch nach dem Gebührenanspruchsgesetz (GebAG):
- Zeichen → Normzeilen: Zeichen ÷ 55 = Normzeilen.
- Übersetzungsgebühr (Pos 2): Normzeilen × Tarif pro Zeile (Standard EUR 1,50).
- Mindestbetrag: Liegt die Übersetzungsgebühr unter EUR 20,00, wird sie auf EUR 20,00 hochgezogen (§ 54 Abs. 1 Z 1 GebAG); ein Hinweis erscheint in der Vorschau und im Excel/PDF.
- Beurkundung (Pos 3): EUR 4,00 pro Stück.
- Zuschlag 30 % (Pos 4): Optional für Nacht-/ Wochenendarbeit (gerichtlich angeordnet); wird auf Übersetzung und Beurkundung berechnet.
- Überprüfung von Schriftstücken (Pos 5): EUR 25,00 pro begonnener halber Stunde.
- Aktenstudium (Pos 6): § 36 GebAG-Formel für den ersten Band, weitere Bände einzeln (bis EUR 57,60).
- Übermittlung (Pos 7): ERV pauschal EUR 13,20, beglaubigte Übersetzung EUR 3,30/Stück, weitere Unterlagen EUR 2,30/Stück.
- Zeitversäumnis Postweg (Pos 1): Falls die Note persönlich abgeholt/abgegeben wird, in begonnenen Stunden zu EUR 32,90.
6 Zahlung der Lizenz
Nach Ablauf der kostenlosen Probezeit benötigt Ihr Konto eine aktive Lizenz, um das Tool weiter zu nutzen. So läuft Bestellung und Bezahlung ab:
- Plan wählen. In Ihrem Konto unter „Lizenz" wählen Sie den gewünschten Plan.
-
Bestellbestätigung. Sie erhalten umgehend eine
PDF-Bestellbestätigung per E-Mail mit unseren Bankdaten und der
Bestellnummer (
LIZ-…) zur Überweisung. Bitte die Bestellnummer als Verwendungszweck angeben. - Überweisung. Sie überweisen den Gesamtbetrag innerhalb der angegebenen Frist (typisch 14 Tage).
-
Aktivierung und offizielle Rechnung. Sobald die
Zahlung bei uns eingegangen ist, wird Ihre Lizenz automatisch
aktiviert. Sie erhalten eine zweite E-Mail mit der offiziellen
Rechnung (
RE-…) als PDF-Anhang.
Zahlungsarten aktuell: SEPA-Überweisung. Weitere Optionen (z. B. PayPal, Kreditkarte) folgen.
Bei Fragen zu Bestellung oder Rechnung: office@infinity7.at
Fragen, die hier nicht beantwortet sind? Schreiben Sie uns: office@infinity7.at